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Trauerfeuer Samhain

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Über die Veranstaltung

Trauefeuer - Verluste in Lebensmut wandeln

”Wir trauern um die Liebsten, die wir verloren haben. Wir trauern um unsere Fähigkeiten, die durch Krankheit oder Alter schwinden. Wir trauern um den Verlust des Glaubens an unsere Religion. Wir trauern, dass unsere Kinder das Haus verlassen. Wir trauern um die Wege, die wir nicht gegangen sind. Wir trauern um die Familie, die wir nie hatten. Wir trauern um das Leid auf unserem Planeten. Doch auch wenn Trauer wie ein Ausdruck von Schmerz aussieht, der keinen Zweck erfüllt, ist sie in Wirklichkeit die Anerkennung der Seele für das, was wir schätzen. Trauer ist die Ehre, die wir dem erweisen, was uns lieb und teuer ist. Und nur durch die Verbindung zu dem, was uns lieb ist, können wir wissen, wie wir weitergehen sollen. Auf diese Weise ist die Trauer eine Bewegung.”

Toko-pa Turner, Belonging

Trauer ist ein Türöffner für Lebenskraft und Schönheit und Mut. Jede Trauer hat ihre eigene Intelligenz und Medizin. Unsere Tränen ermöglichen uns in Fluss zu kommen und neue Zugänge zu uns selbst zu ermöglichen. Trauer kann still, laut, ruhig, zart und kraftvoll sein und es gibt die unterschiedlichsten Dinge zu betrauern.

Für mich ist Trauer ein Liebesbrief an das Leben, ein tiefer Zugang zu meiner Lebenskraft und zu der Schönheit des Lebens und folgt einer der natürlichsten Intelligenzen, die ich kennenlernen konnte. Die Vision ist es in Zukunft regelmäßig diese Räume zu veranstalten und damit gemeinsames Trauern in der Welt zu verankern, sodass die Teilnahme und wiederholte Teilnahme zu etwas natürlichem im Leben werden kann, denn Verlust und Leben sind unmittelbar miteinander verwoben.

Meine Arbeit ist unter anderem inspiriert durch meine Lehrerinnen Elke Loepthien-Gerwert, Francis Weller, Louise Claire, Martin Prechtel, meiner Mentorin Isabel Knauf, Sobonfu Somé, Peter Levine, Gabor Mate, Maree Brown. Ihnen allen gilt mein tiefe Dankbarkeit. Zusätzlich wird das Trauerfeuer von einem Team ermöglicht und unzähligen anderen HelferInnen und Unterstzützerinnen.

Das Trauerfeuer bezieht sich auf ein 2017 von Elke Loepthien-Gerwert entwickeltes Ritual.

Ritualarbeit und Gemeinschaftliches Trauern  Von Donnerstag bis Sonntag kreieren wir eine Gemeinschaft auf Zeit und kommen zusammen, um zu trauern und uns gegenseitig zu bezeugen. Wir werden gemeinsam in unserer Mitte ein Feuer entzünden und es bis in die Morgenstunden des Sonntags gemeinsam hüten. Lieder, Geschichten und Inhalte werden immer wieder Teil unseres Zusammenkommens sein.

Resilienz und Naturverbindung durch somatische Praxis

Durch gezielte Rituale haben wir die Möglichkeit, entscheidende Impulse zu setzen. Dennoch benötigen wir auch tägliche Unterstützung, um unseren Lebensmut zu bewahren und immer wieder aufs Neue zu entdecken.

In diesem Kontext werden wir eingehend untersuchen und durch zahlreiche Übungen erproben, wie wir unser Nervensystem inmitten von Ängsten und Stress gezielt regulieren können. Das Ziel ist, unsere emotionale Resilienz zu stärken und damit besser auf die Herausforderungen des Lebens reagieren zu können.

Die Verbindung zwischen "Naturverbindung und Resilienz" betont die Bedeutung einer tiefen, harmonischen Beziehung zur Natur als eine Quelle der inneren Stärkung. In dieser Verbindung kann die Natur als Lehrmeister dienen, um Resilienz zu fördern und die Fähigkeit zum haltgebenden Umgang in herausfordernden Zeiten zu stärken. Wir werden uns jeden Tag in der Natur einer somatischen Praxis widmen.

Allerdings gilt auch die Einladung sich gründlich schon vorab vorzubereiten und auch um einen guten Integtrationsraum zu sorgen. Dafür werden alle Teilnehmenden Inspirationen vorab bekommen.

Unterkunft und Verpflegung

Die Klingenmühle liegt in einem kleinen Tal am fliessenden Wasser lädt zur Entschleunigung, innerer Einkehr aber auch zur wilden Lebendigkeit ein. Hier können sich Menschen von Wald und Wiesen inspirieren lassen, die Erde unter den Füssen spüren und sich der Einfachheit des Herzens besinnen.

Das Sommertrauerfeuer ist ein Ritual was in der Natur stattfindet. Du kannst entweder in Deinem Auto schlafen oder Dein Zelt mitbringen. Teilweise besteht auch die Möglichkeit gegen Aufpreis in einem Zirkuswagen zu übernachten.

In dem nahegelegen Wasserfall kannst Du Dich abkühlen und baden, für warme duschen stehen draußen duschen zur Verfügung und es gibt Kompottoiletten.

Verpflegt werden wir durch eine Draussen-Küche mit möglichst regionalen und biologischen Produkten. Die Verpflegung ist Vegan.

Wichtige Informationen:

Das Trauerfeuer ist ein Erfahrungsraum und keine Therapie. Es ist ein drogenfreier Raum und setzt voraus, dass Du eigenverantwortlich in diesen Erfahrungsraum gehen kannst und Deine Präsenz halten kannst.

Das Trauerfeuer berührt Themen von Verlust und kann auch Trauma berühren. Solltest Du Bedenken haben, sprich dies vorher ggf. mit einem Therapeuten durch. Für Menschen mit bipolarer Störung, Psychosen und Traumata,  unbearbeiteten Traumata oder psychischen Einschränkungen ist dies kein geeigneter Ort, ebenso solltest Du vorher keine Drogen konsumiert oder mit Ihnen gearbeitet haben.

Wenn Du unsicher bist, kläre dies bitte vorher mit Deinem Arzt oder Therapeuten.

Ich behalte mir vor, nochmal mit Dir zu sprechen ( persönlich oder Videocall)  und ggf. eine Teilnahme auszuschließen oder abzubrechen.

Kursgebühr

450 € regulär,

350 € für Menschen, die bereits an einem Trauer-Feuer teilgenommen haben (bitte bei Bestellung angeben).

Kinder zahlen nur einen Betrag für Verpflegung und Unterkunft, Kleinkinder bis 5 Jahre zahlen nicht.

Ratenzahlungen über einen Zeitraum vom 6 Monaten ist unter Umständen möglich. Bitte hierzu Kontakt aufnehmen.

Stornobedingungen

Da bei Krankheit oder sonstigen Gründen der Betrag nicht zurückerstattet wird kannst Du eine Seminarrücktritts-Versicherung abschließen.

Falls Du nicht teilnehmen kannst, wird der Betrag nicht zurückerstattet.

Wenn ihr mögt könnt ihr hier eine Versicherung abschließen.

Zum Beispiel hier: https://www.ergo.de/de/Produkte/Reiseversicherung/Seminarversicherung)

Reparations-Rabatt & Freiplätze Bitte bevor ihr um Vergünstigungen oder Freiplätze bittet, schaut in Eurem Netzwerk nach, ob ggf. dort eine Unterstützung möglich ist.

Mit unserem Wirken stehen wir dafür ein, historisch entstandene Ungerechtigkeit, Unterdrückung und Ausbeutung in all ihren offensichtlichen und subtilen Erscheinungsformen sichtbar zu machen, in uns selbst und innerhalb der Gesellschaft und wir streben danach, Räume zu kreieren, um diese aufzuarbeiten.

Es ist uns ein Anliegen, dass insbesondere Menschen, die aufgrund ihrer Herkunft, Hautfarbe, sexueller Orientierung oder geschlechtlicher Identität auch heute immer noch alltäglich Diskriminierung erfahren, sich in unseren Veranstaltungen nicht nur sicher, willkommen und ermächtigt fühlen können, sondern auch einen erleichterten Zugang zu unseren Angeboten haben.

Als eine Geste für Reparation und einen kleinen Beitrag zu einer dringend notwendigen kollektiven Wiedergutmachung haben wir uns deshalb entschieden, unseren Spielraum für Rabatte und Vergünstigungen vor allem Personen zur Verfügung zu stellen, die historisch und aktuell am stärksten diskriminierten Bevölkerungsgruppen angehören, wie BiPoC, LGBTQ+*, Menschen jüdischer Abstammung, Sinti*zze und Rom*nja.

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